Sine Qua Non Art „Exuvie“

In ihrer intensiven Recherche setzen Christophe Béranger und Jonathan Pranlas-Descours den variablen Gestaltungsparameter Wachs ein, das den Körper, da nichts bleibt und alles sich ändert, zur Auseinandersetzung mit der eigenen Zeitlichkeit zwingt und den Tanz zum idealen Ausdrucksmittel der permanenten Angleichung an das Material werden lässt. Mehr auf der Flowdance Website.

Liat Waysbort „What’s Left“

Übersetzt in eine fulminante Körpersprache, die sich unmittelbar überträgt und das Publikum selbst Teil dieses ‚Tanzfiebers‘ werden lässt, widmet sich Liat Waysbort der Dualität unserer Zeit, hinterfragt, was noch übriggeblieben ist in Zeiten der radikalen Umwandlungen von Nähe und Bindung.

“Tanz am Strom” Flowdance Festival 2014

Candoco Dance Company „Double Bill“

Wieder für Sommerblut:

Die Tanzkompanie mit behinderten und nichtbehinderten Künstlern zeigt bei ihrer Deutschland-Premiere Meilensteine des zeitgenössischen Tanzes.

„Set and Reset/Reset“ der Trisha Brown Dance Company von 1983 ist eine Inszenierung mit Kultstatus. In ihrer neuen Version entwickelt die Candoco Dance Company die Choreografie weiter: virtuos werden die Übergänge zwischen Freiheit und Grenzen im Tanz neu verhandelt.

Der preisgekrönte Schweizer Choreograf Thomas Hauert lässt sich in seiner poetischen Inszenierung von „Tosca´s Kiss“ inspirieren. In dem Dokumentarfilm geht es um die Bewohner eines Altersruhesitzes für Opernsänger und Musiker. Die Inszenierung greift in einer dicht strukturierten, sensibel ausbalancierten Improvisation die Spontaneität von Kinderspielen und nostalgischen Erinnerungen auf.