Sommerblut Balkonballett

Ein Stadtteil wird zur Bühne!
Einen Abend lang werden die Bewohner von Bocklemünd ihren eigenen Stadtteil in ein anderes Licht tauchen. Sie stehen auf ihren Balkonen und erzählen dort wütend, glücklich oder träumend vom Bocklemünder Leben: Was bedeutet Gemeinschaft? Kenne ich meinen Nachbarn? Warum lebe ich hier und nicht anderswo?

Das Publikum erwartet ein einmaliger, poetischer Theaterabend mit Tanz und hausgemachter Musik, mit vielen Wahrheiten und einer Gemeinschaft, mit den üblichen Verdächtigen und ganz neuen Sichtweisen.

Das Stück ist in Zusammenarbeit mit den Bewohnern entstanden.
Ein Stadtteil wird zur Bühne und Theater wird zum Fest!

Regie: Gabi Reinhardt

Ort: Görlinger Zentrum 33/Am Eiscafé Campo / Köln-Bocklemünd

Sine Qua Non Art „Exuvie“

In ihrer intensiven Recherche setzen Christophe Béranger und Jonathan Pranlas-Descours den variablen Gestaltungsparameter Wachs ein, das den Körper, da nichts bleibt und alles sich ändert, zur Auseinandersetzung mit der eigenen Zeitlichkeit zwingt und den Tanz zum idealen Ausdrucksmittel der permanenten Angleichung an das Material werden lässt. Mehr auf der Flowdance Website.

Liat Waysbort „What’s Left“

Übersetzt in eine fulminante Körpersprache, die sich unmittelbar überträgt und das Publikum selbst Teil dieses ‚Tanzfiebers‘ werden lässt, widmet sich Liat Waysbort der Dualität unserer Zeit, hinterfragt, was noch übriggeblieben ist in Zeiten der radikalen Umwandlungen von Nähe und Bindung.

“Tanz am Strom” Flowdance Festival 2014

Sommerblut Kulturfinale „Wir sind Menschen“

Am Sonntag war das Finale des Sommerblut Kulturfestivals im Odonien. Bei strahlenden Wetter wurde gefeiert, getanzt und performt. Richtig gut! Es hat Spass gemacht. Ich freue mich auf das nächte Mal.

Taburopa – ein internationales Theaterprojekt

Für Sommerblut ging es für ein internationales Projekt durch vier Theater. Hier ein kleiner Ausschnitt meiner Fotos.

Das internationale Theaterprojekt TABUROPA setzt sich mit kulturellen, historischen und alltäglichen Tabus in Europa auseinander. 20 Theatermacher, Choreographen, Schauspieler und Tänzer aus Belgien, Polen, Portugal und Deutschland ergründen in vier Performances und mit unterschiedlichen Stilmitteln die heutige Bedeutung von Tabus.

Auf dem geführten Theaterparcours, der am Arkadas Theater beginnt und im Design Quartier Ehrenfeld endet, erlebt das Publikum vier unterschiedliche Performances, in denen die Kraft von Tabus und Tabubrüchen in unterschiedlichen Gesellschaften und Kontexten in ihrer ganzen Vielfalt zu Tage tritt. Diese einmalige Theaterreise hat eine Gesamtdauer von ca. 3 Stunden, mit Pause.

Die Uraufführung von Taburopa ist beim Sommerblut Kulturfestival. Anschließend reisen die Ensembles weiter in die beteiligten Städte Brüssel, Lissabon und Warschau.

Künstlerische Leitung: André Erlen, Projektleitung: Gregor Leschig, Rolf Emmerich
kobalt.works (Belgien), Teatro Praga (Portugal), Association of Culture Practitioners (Polen), Futur3 (Köln)

Candoco Dance Company „Double Bill“

Wieder für Sommerblut:

Die Tanzkompanie mit behinderten und nichtbehinderten Künstlern zeigt bei ihrer Deutschland-Premiere Meilensteine des zeitgenössischen Tanzes.

„Set and Reset/Reset“ der Trisha Brown Dance Company von 1983 ist eine Inszenierung mit Kultstatus. In ihrer neuen Version entwickelt die Candoco Dance Company die Choreografie weiter: virtuos werden die Übergänge zwischen Freiheit und Grenzen im Tanz neu verhandelt.

Der preisgekrönte Schweizer Choreograf Thomas Hauert lässt sich in seiner poetischen Inszenierung von „Tosca´s Kiss“ inspirieren. In dem Dokumentarfilm geht es um die Bewohner eines Altersruhesitzes für Opernsänger und Musiker. Die Inszenierung greift in einer dicht strukturierten, sensibel ausbalancierten Improvisation die Spontaneität von Kinderspielen und nostalgischen Erinnerungen auf.

EinEuro Ensemble „vergessen“

Ich bin wieder für das Sommerblut Festival unterwegs gewesen. Diesmal ging es nach Ehrenfeld, ins Arkadas Theater – Bühne der Kulturen

Es gibt eine Tatsache im Leben, die uns alle gleich macht: jeder muss irgendwann sterben. Die Trauer und die Angst vor Verlust und Tod sind allgegenwärtig und trotzdem von der Gesellschaft tabuisiert. Dabei steht das Loslassen auf der Tagesordnung eines jeden Lebewesens. Inmitten von Lücken zwischen eingefrorenen Geschehnissen und Augenblicken erleben wir Momente, in denen man etwas gehen lassen muss. Aber genauso halten wir Menschen und Erinnerungen fest, um sie nicht zu vergessen.

Die Inszenierung beschäftigt sich mit den Fragen: Was ist Vergessen? Vergessen wir überhaupt? Wovon genau müssen wir uns verabschieden? Und wo liegt der Unterschied zwischen Vergessen, Loslassen und Abschließen? (Pressetext)